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FAQ Abwasserwirtschaft

  • 1. Sie haben einen Bauplatz erworben und möchten darauf ein Gebäude bauen. Was ist bei der Entwässerung zu beachten?

    Die Grundstücksentwässerung ist nach der Allgemeinen Entwässerungssatzung des Umwelt- und Servicebetriebes Zweibrücken, Anstalt des öffentlichen Rechts der Stadt Zweibrücken (UBZ) und nach den aktuell geltenden technischen Regeln auszuführen.

    Die aktuelle Satzung und eine Checkliste für die Planung kann als PDF Dokument auf unserer Internetseite heruntergeladen werden.

  • 2. Was kostet ein Anschluss an den öffentlichen Kanal?

    In der Regel sind die Kosten des Anschlusses durch die Kanalbeiträge bei der Erschließung bereits bezahlt worden. Auskunft erteilt unsere Gebühren- und Beitragsabteilung.

  • 3. Durch eine Grundstücksteilung oder eine Erweiterung eines Gebäudes wird ein zusätzlicher Anschluss benötigt. Welche Kosten kommen auf Sie zu?

    Bei diesem Anschluss handelt es sich um einen kostenpflichtigen Zweitanschluss. Die Herstellung wird über einen Pauschalpreis auf den „Laufmeter“ abgerechnet. Der aktuelle Preis pro Meter liegt bei 1.000 € brutto. Der Anschluss wird bis an Ihre Grundstücksgrenze verlegt. Im städtischen Bereich kann dies oft auch die Außenkante des Gebäudes sein.

  • 4. Wie und wo kann ich einen Antrag zur Herstellung eines Anschlusses stellen?

    Auf unserer Internetseite können Sie einen Antrag als PDF Dokument herunterladen, ausfüllen, unterschreiben und bei UBZ einreichen oder Sie kommen bei dem UBZ in der Abteilung Abwasserbeseitigung persönlich vorbei.

  • 5. Wo liegt die Grenze der Anschlussleitung zwischen privatem und öffentlichem Bereich?

    Die Grenze ist die Grundstücksgrenze. In Wohngebieten meistens der Gartenzaun – im innerstädtischen Bereich oftmals die Außenkante eines Gebäudes. Es können allerdings auch Abwassersammelleitungen im öffentlichen Bereich z.B. Gehweg, verlegt sein – in diesen Fällen zählen die Leitungen zu dem privaten Bereich, auch wenn der öffentliche Bereich tangiert ist.

  • 6. Was ist die Rückstauebene und wo liegt sie?

    Die Rückstauebene ist die Höhe, bis zu der das Abwasser in den öffentlichen Abwasseranlagen bei plan- und unplanmäßigen Betriebszuständen ansteigen kann und darf. Das ist i.d.R. die Straßenhöhe der Anschlussstelle. Das bedeutet, dass sich das Abwasser in den Schächten bis zur Straßenoberkante einstaut (z.B. bei starken Gewitterregen). Folglich müssen alle unter der Straßenoberkante liegenden Entwässerungseinrichtungen gegen Rückstau gesichert sein.

  • 7. Was ist eine Rückstausicherung?

    Ist eine Einrichtung (manuell oder elektrisch gesteuert), die verhindert, dass sich Abwasser aus dem öffentlichen Hauptkanal in die häusliche Entwässerungseinrichtung drückt und sich dort entleert.

  • 8. Dürfen wir die Drainage an die Entwässerungsleitung anschließen?

    Drainagewasser, Schichten- oder Grundwasser ist in aller Regel sauberes Wasser. Eine Einleitung ins Kanalnetz ist gemäß § 5 (4) Allgemeine Entwässerungssatzung des UBZ nicht zulässig.

  • 9. Wohin mit dem Drainagewasser, wenn nicht in den Kanal?

    Beim Bau von Gebäuden wird selten geprüft, ob der Boden im Bereich der Gründung/Fundamente Wasser führt. Zur Sicherheit gegen etwaige Wasserzutritte wurde in der Vergangenheit regelmäßig eine Drainageleitung als Ringleitung um die Bodenplatte verlegt und ans Kanalnetz angeschlossen. Diese technische Lösung ist, wie zuvor beschrieben, nicht zulässig.

    Alternativen, wie etwa eine wasserdichte Ausführung der Bodenplatte und der aufgehenden Kellerwände, scheitern nicht selten an den höheren Baukosten. Als Lösung bietet sich an, den Drainagestrang in eine Sickerungspackung, ohne Beeinträchtigung nachbarlicher Grundstücke schadlos in den Untergrund einzuleiten.

  • 10. Was machen Sie, wenn ihre Hausanschlussleitung verstopft ist?

    Probieren Sie die Leitung frei zu spülen (Wasserschlauch, Hochdruckreiniger, Spirale, etc.). Falls dies nicht zum Erfolg führt, beauftragen Sie ein Kanalreinigungsunternehmen und lassen die Leitung freispülen.

  • 11. Wer muss die Kosten der Beseitigung einer Verstopfung bezahlen?

    Die Kosten trägt grundsätzlich derjenige, der die Verstopfung verursacht hat. Das ist in der Regel der Grundstückseigentümer. Dies trifft nicht zu, wenn die Verstopfung durch Schäden verursacht wurde, die im öffentlichen Bereich liegen.

  • 12. Sie möchten Niederschlagsgebühren einsparen – was müssen Sie beachten?

    Die Fläche muss versickerungsfähig hergestellt werden (Drainpflaster, Rasengitterstein etc.). Die Fläche darf nicht mehr an den Kanal angeschlossen sein. Zudem dürfen nachbarliche Grundstücke nicht beeinträchtigt werden. Gründachflächen können teilweise bzw. ganz befreit werden. Auskunft erteilt hier unsere Gebühren- und Beitragsabteilung.

  • 13. Muss ich meine Abwassergrube regelmäßig entleeren?

    Nach Landeswassergesetz von Rheinland-Pfalz müssen alle Abwassergruben regelmäßig entleert und deren Inhalte einer Abwasserbehandlungsanlage zugeführt werden. Das Aufbringen von häuslichen Abwässern auf landwirtschaftliche Flächen ist verboten und kann auch strafrechtlich verfolgt werden.

  • 14. Wie kann ich die Entleerung durchführen?

    Das Entleeren und die Anlieferung müssen durch ein sachkundiges Unternehmen erfolgen. Sie können damit den UBZ oder ein Fachunternehmen (Telefonbuch) beauftragen. In Ausnahmefällen kann eine Entleerung auch in Eigenregie durchgeführt werden, wenn ein ordnungsgemäßer Transport sichergestellt werden kann.

  • 15. Wie funktioniert die Anlieferung auf der Kläranlage Zweibrücken?

    Fäkalschlamm und Abwasser kann während der Öffnungszeiten (Mo-Do 08:00 -12:00 Uhr und von 13:00 bis 16:00 Uhr sowie Freitag von 08:00 bis 12:00 Uhr) auf der Kläranlage in der Wilkstraße 2-4 angeliefert werden. Das Abladen erfolgt über einen speziellen Schachtdeckel in den Zulauf zur Kläranlage (Schlauch erforderlich). Als Nachweis der Entsorgung wird ein Begleitschein mit Angaben zum Erzeuger, Beförderer und Entsorger ausgefüllt.

  • 16. Was kostet die Entsorgung auf der Kläranlage?

    Für die Entsorgung stellen wir Ihnen folgende Kosten in Rechnung:

    Fäkalschlamm: 7,67 €/m³

    Fäkalwasser: 1,60 €/m

  • 17. Kann ich den Inhalt meiner Chemietoilette auf der Kläranlage entsorgen?

    Eine Annahme von Inhalten aus Chemietoiletten kann während der Öffnungszeiten (Mo-Do 08:00 -12:00 Uhr und von 13:00 bis 16:00 Uhr sowie Freitag von 08:00 bis 12:00 Uhr) auf der Kläranlage in der Wilkstraße 2-4 erfolgen. Bitte beachten Sie, dass nur Inhalte von Privatpersonen und in üblichen Mengen angenommen werden. Für die Entsorgung stellen wir keine Kosten in Rechnung.

  • 18. Kann ich die Inhalte meines privaten Swimmingpools (auch nach Reinigung) in die öffentliche Kanalisation ablassen?

    Die Inhalte ihres Swimmingpools können sie bedenkenlos in die Schmutz- oder Mischkanalisation ablassen. Bitte beachten Sie, dass das Wasser nicht in einen Regenwasserkanal abgeleitet wird. Fragen dazu beantworten die Mitarbeiter der Grundstücksentwässerung.

  • 19. Kann man das Abwasser nach Durchlaufen der Kläranlage eigentlich trinken?

    Nein, im gereinigten Abwasser befinden sich immer noch Bakterien und in der Kläranlage nicht abbaubare Stoffe. Die Aufreinigung bis zur Trinkwasserqualität ist zwar theoretisch möglich, aber wirtschaftlich nicht darstellbar.

  • 20. Warum wird das Abwasser vom Ablauf der Kläranlage nicht zur Bewässerung der Grünflächen im Stadtgebiet genutzt?

    Laut Landeswassergesetz ist das Versickern von Abwasser verboten.

  • 21. Kann ich Klärschlamm zwecks Düngung meines Gartens von der Kläranlage beziehen?

    Nein, das Aufbringen von Klärschlämmen in der Landwirtschaft muss nach den strengen Vorgaben der Klärschlammverordnung erfolgen, eine Aufbringung im eigenen Garten ist nicht möglich. Sie können aber gerne Qualitätskompost von unserem Betriebszweig Deponie beziehen.

  • 22. Ist das Angeln im Bereich des Zusammenflusses von Horn- und Schwarzbach erlaubt?

    Die Böschungen direkt am Bach sind öffentlicher Bereich und können über Trampelpfade erreicht werden, das Betreten der Kläranlage zum Erreichen dieser Abschnitte ist nicht möglich.

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Abteilungsleiter Abwasserbeseitigung

Georg Hober   •   ✆ +49 (0) 6332 / 9212-400  •   ✉ Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

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