Unsere Kläranlage

Der UBZ ist für den Betrieb, die Planung, den Bau und die Sanierung von Abwasseranlagen verantwortlich. Dazu gehört die Zweibrücker Kläranlage mit dem dazu gehörenden Kanalnetz.

Wir halten alle geforderten Werte für den Kläranlagen-Ablauf ein oder unterschreiten sogar die Vorgaben. Gewässerschädliche Kohlenstoff-, Stickstoff- und Phosphorverbindungen entfernen wir weitgehend und entsorgen Reststoffe wie Schlamm, Rechengut, Sand und Fette umweltschonend. Das gereinigte Wasser leiten wir in höchstmöglicher Qualität wieder in den Hornbach ein.

Jede Zweibrückerin und jeder Zweibrücker produzieren im Jahr rund 50.000 Liter Abwasser. Mit unserer Kläranlage reinigen wir das Abwasser und geben es in höchstmöglicher Qualität wieder in den Wasserkreislauf zurück.

Wie wir das machen, haben wir Ihnen als PDF zusammengestellt.

Funktionsweise Kläranlage

Angeschlossene Einwohnerwerte: 60.000 EW

 

Gesamt behandelte Abwassermenge: 5.400.000 m³/a

 

Abwassermenge bei Trockenwetter: im Durchschnitt. 9.100 m³/d

 

Aufenthaltszeit in der Kläranlage: im Durchschnitt. 30 h

 

Strombedarf: 1.123.000 kWh/a

Davon Eigenerzeugung aus Biogas und Fotovoltaik: 900.000 kWh/a

 

Durchschnittliche Ablaufwerte:

CSB: 19,6 mg/l

BSB-5: 3,7 mg/l

NH4-N: 4,8 mg/l

NO3-N: 3,65 mg/l

No2-N: 0,3 mg/l

Pges: 0,3 mg/l

Adresse

Wilkstraße 4

66482 Zweibrücken

 

Ansprechpartner

Für allgemeine Rückfragen zur Kläranlage und Führungen von Schulklassen und Gruppen.

Patrick Raguse

Sachgebietsleiter Kläranlage

Telefon: 0 63 32.92 12 860

Patrick.Raguse@ubzzw.de

Mehr zu unseren Führungen

 

Öffnungszeiten

Montag bis Donnerstag

08.00 – 12.00 Uhr

14.00 – 16.00 Uhr

Freitag

08.00 – 12.00 Uhr

Der UBZ und die Stadt Zweibrücken beteiligen sich aktiv an der Gründung eines neuen Netzwerkes für Energie- und Ressourceneffizienz in Rheinland-Pfalz. Zusammen mit weiteren kreisfreien Städten wie zum Beispiel Koblenz, Mainz und Landau und Kaiserslautern wollen wir dazu beitragen, die Umweltziele der Agenda 2030 zu erreichen.

 

Nachhaltigkeit ist unser gemeinsamer Leitgedanke. Auf unserer Agenda stehen die optimalen Schritte zur Energieneutralität, die abgestimmte Aufstellung von CO2 Bilanzen, die Nutzung von Energiespeicher auf Kläranlagen und vieles mehr. Der Aufbau des Netzwerkes wird im Rahmen der nationalen Klimaschutzinitiative (KSI) mit 70 % gefördert. Weitere Projektpartner sind  der Gemeinde- und Städtebund Rheinland-Pfalz, die Energieagentur Rheinland-Pfalz sowie die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V. (DWA).  

 

Wir stehen noch am Anfang und starke Partner sind schon dabei. Bis zum Gründungsdatum Ende 2021 bleibt der Prozess in Bewegung und wir können hoffentlich noch einige potenzielle Interessenten gewinnen.

Unser Ziel ist die Energieneutralität.

Für den umweltschonenden Betrieb unserer Kläranlage ist ein nachhaltiger Umgang mit Energie wesentlich. Um unseren Stromverbrauch immer weiter zu senken, investieren wir kontinuierlich seit 2017 in die energetische Sanierung der Abwasserbehandlung.

 

Mit sehr guten Ergebnissen. Stand 2020 haben wir den Energiebedarf schon um 35 % gesenkt. Und den Anteil der Eigenversorgung von 40 % auf über 80 % gesteigert. Dadurch konnten wir den Fremdbezug aus dem öffentlichen Netz um 75 % senken.

 

Maßnahmen 2021

  • Erneuerung weiterer Komponenten im Bereich der Gaserzeugung/-behandlung
  • Erneuerung der Polymereansatzstationen zur Verbesserung der Schlammentwässerung

Kläranlage investiert 2021 weiter in effektive Abwasserbehandlung

 

Maßnahmen 2017 bis 2020

  • Austausch Belüftungssystem
  • Rückbau der vorhandenen Rührwerke
  • Umstellung der Verfahrenstechnik auf Belastungsabhängigen Betrieb
  • Optimierung und Anpassung div. Aggregate
  • Erneuerung Blockheizkraftwerk (BHKW) zur Eigenstromerzeugung aus Faulgas. Leistung elektrisch 155 kW.
  • Erneuerung Heizung und Sanierung der Wärmeschiene
  • Errichtung eines Wärmespeichers (14 m³)

Zwei Drittel der Erdoberfläche werden von Ozeanen bedeckt. 97 % der Wasservorkommen sind Salzwasser und 2 % Polareis und Gletscher. Nur knapp 1 % ist Süßwasser, für Menschen zugänglich als Grundwasser, Flüsse oder Seen.

 

Leider haben etwa 67 % der Weltbevölkerung immer noch keine ausreichende Grundwasserversorgung und damit sauberes Trinkwasser. Nahezu 80 % aller Krankheiten in den Entwicklungsländern werden durch verunreinigtes Trinkwasser und mangelnde Hygiene verursacht.

 

Bitte denken Sie daran, wenn Sie das nächste Mal den Wasserhahn aufdrehen oder die Toilette benutzen.

Wir.
Der Servicebereich
Abwasserwirtschaft.

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