Zornnattern in Zweibrücken - Hinweise erbeten
Im Bereich der Zweibrücker Deponie wird seit einigen Jahren ein Vorkommen der sogenannten Zornnatter beobachtet. Bei der Art handelt es sich um eine nicht heimische, eingeschleppte Schlangenart. Für den Menschen ist sie grundsätzlich harmlos.
Es wird davon ausgegangen, dass die Zornnatter vor einigen Jahren mit Abfällen aus dem südeuropäischen Raum auf die Deponie gelangt ist, wo sie sich seither auch vermehrt.
Im Zusammenhang mit den derzeit laufenden Vorbereitungen zur Erweiterung des Deponiegeländes kann nicht ausgeschlossen werden, dass einzelne Tiere vermehrt auch außerhalb des bisherigen Geländes auftreten. Entsprechende Hinweise sind für die weitere Einschätzung der Situation von Bedeutung. Erste Sichtungen außerhalb des Deponiegeländes liegen bereits aus dem Bereich Oberauerbach vor.
Die Zornnatter zählt zu den invasiven Arten und kann Auswirkungen auf heimische Reptilienbestände haben. Sie erreicht eine Körperlänge von bis zu etwa 1,8 Metern und zeigt eine variable Färbung von olivbraun bis blauschwarz. Typisch sind ein dunkel gefärbter, teils gelb gesprenkelter Kopf sowie eine häufig leicht längsgestreifte Schwanzpartie.
Zur Unterstützung steht ein Faltblatt zur Verfügung, das die in Zweibrücken vorkommenden Schlangenarten sowie deren wesentliche Bestimmungsmerkmale übersichtlich darstellt. Es dient als Orientierungshilfe und kann auf dieser Seite heruntergeladen werden.
In ausgewählten Bereichen werden Kontroll- und Fangmatten eingesetzt, die regelmäßig überprüft werden.
Hinweise aus der Bevölkerung zu möglichen Begegnungen mit der Zornnatter außerhalb des Deponiegeländes können dazu beitragen, ein möglichst genaues Bild über das aktuelle Vorkommen zu erhalten. Für entsprechende Meldungen werden – möglichst mit Angabe des genauen Fundortes und idealerweise mit Foto – folgende Kontaktmöglichkeiten angeboten:
E-Mail: laufer@bfl-laufer.de
Telefon: 0175 9983307 (auch per WhatsApp möglich)