Tierische Hinterlassenschaften – ein leidiges Thema

Tierische Hinterlassenschaften sind ein leidiges Thema. Nicht nur auf Wegen und Plätzen, sondern auch in öffentlichen Grünanlagen, ist dem Problem kaum Herr zu werden. Jeder, der einmal in einen Hundehaufen getreten ist, weiß, wie unangenehm der Geruch, geschweige denn das Entfernen aus dem Schuhprofil, ist.
Diese Erfahrung muss unser Gärtnerteam leider fast täglich machen. Nicht nur, dass Schuhe oder Kleidung betroffen sind, auch Rasenmäher, Freischneider, Heckenschere und Co. werden verunreinigt. Ganz zu schweigen vom gesprenkelten Schutzvisier am Helm, wenn aus Versehen beim Mähen ein Kothaufen getroffen wird.
Für diese Hinterlassenschaften und achtlos weggeworfenen Kotbeutel fehlt jegliches Verständnis. Von Menschen, die Verantwortung für einen Hund übernehmen, sollte ein sozialverträgliches Verhalten zu erwarten sein. Mit dem Verlassen des Hauses zum täglichen „Gassigang“ weiß der Hundehalter doch, was passieren wird. Leider sind manche Hundebesitzer der Auffassung, dass es mit der Zahlung der Hundesteuer die Aufgabe der Stadt sei, die „Kleinigkeiten“ zu beseitigen. Es ist sehr schade, dass diese kleine Gruppe Unbelehrbarer die weitaus größere Gruppe der verantwortungsvollen Hundehalter in Misskredit bringt.
Hundekot ist nicht nur ein ästhetisches Problem, sondern kann für den Halter auch zu einem finanziellen Problem werden. Herrchen und Frauchen sind gesetzlich dazu verpflichtet, die Hinterlassenschaften ihres Tieres unverzüglich zu beseitigen. Damit ist allerdings nicht gemeint, volle Kottüten achtlos in den Grünanlagen zu entsorgen. Diese Ordnungswidrigkeit kann mit einer Geldbuße von bis zu 5.000 € geahndet werden. Aktuell muss ein auf frischer Tat ertappter Hundebesitzer mit einer Strafe von mindestens 100 € rechnen. Im Wiederholungsfall kann diese Strafe sogar noch deutlich höher ausfallen.
Zur Entsorgung der tierischen Hinterlassenschaften sind in Zweibrücken ausreichend viele Kottütenspender bereitgestellt. In den vergangenen Jahren wurden  diese mit über ca. 70.000 Tüten jährlich befüllt. Zusätzlich werden an den problematischsten Stellen Hinweisschilder aufgestellt. Unser Gärtnerteam hat beispielsweise in einem kleinen Grünstreifen in der Schneiderstraße über 50 achtlos weggeworfene Kottüten einsammeln müssen. Auch der Fußweg in der Gabelsbergerstraße, entlang des Landgestüts, stellt einen wahren Hindernisparcours dar.
In Zweibrücken sind derzeit rund 2.000 Hunde registriert. Nach Schätzungen hinterlassen diese täglich 110 kg Kot. Aufs Jahr gerechnet ergibt dies die stolze Summe von rund 40 Tonnen Hundekot.

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